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Ratatouille

25/10/2016

Für 20 Portionen
Zubereitungsdauer: 1,5 h

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Seit Alexander und ich unsere Dienstverhältnisse auf 40h+ aufgestockt haben, kommen wir abends immer weniger zum Kochen. Das ist vor allem für mich ein Problem, weil ich mich ungern den ganzen Tag von Weckerl oder Ähnlichem ernähre. Zumindest am Abend sollte der Magen mit warmem Essen verwöhnt werden. Das hab ich mir jedenfalls als Ziel gesetzt. Aus diesen Gründen haben wir in den letzten Monaten versucht Wege zu finden, um diese Probleme zu lösen.

Zuerst denkt man natürlich ans Vorkochen – das macht aber spätestens nach 2 Tagen keinen Spaß mehr, da ich 1. nicht jeden Abend dasselbe essen möchte und 2. nicht am Wochenende die ganze Woche vor planen will.

Gleichzeitig haben wir versucht auch unsere Ausgaben für Lebensmittel zu reduzieren. In den Monaten August und September haben wir im Schnitt über 25€/Tag für Lebensmittel und auswärts Essen ausgegeben. Natürlich ernähren wir uns  gesund uns ausgewogen, was bekanntlich nicht ganz günstig ist und ja auch seinen Wert hat. Allerdings wollen wir diese Kosten dann doch etwas reduzieren – natürlich aber ohne Qualitäts-Verlust.

Nach ein paar Versuchen haben wir nun die für uns ideale Methode gefunden:

Wir stellen uns jeden 2. bis 3. Sonntag in die Küche, spielen unsere Koch-Playlist auf Spotify ab und kochen in riesengroßen Töpfen das Essen für die kommenden Wochen. „Für die kommenden Wochen“ bedeutet nicht, dass wir uns dann ausschließlich von diesen Dingen ernähren – wir verwenden das Vorgekochte dann einfach an jenen arbeitsintensiven oder terminlich vollgestopften Tagen. Und glaubt mir – das nimmt viel Stress und spart eine Menge Zeit & Geld!

Das Ratatouille ist übrigens nur eines unserer „Immer wieder essen“-Rezepte. Auch das indische Curry, die Lieblings-Tomatensauce und viele andere Arten von Eintöpfen eignen sich hervorragend!

In diesem Fall möchte ich euch nun aber unser erstes „Immer wieder essen“ Rezept vorstellen: das Ratatouille!

Ratatouille ist extrem einfach in der Zubereitung, wahnsinnig billig (1€ pro Portion) und gleichzeitig super vielseitig einsetzbar:

  • Ratatouille mit frischem gemischten Salat
  • Ratatouille als Sauce für Pasta (mit Parmesan)
  • Ratatouille mit Reis und frischen Kräutern
  • Ratatouille im Wrap mit Avocado-Dip, Tomaten, Joghurt und gebratenem Halloumi (hatten wir heute – herrlich!)
  • Ratatouille mit Parmesan-Polenta
  • Ratatouille mit Steak, Fisch, Huhn oder Lamm-Kottelets
  • Ratatouille mit Spiegelei, Avocado und Toast
  • Ratatouille auf Sauerteigbrot mit Feta & Koriander

Ihr braucht für diese Einkoch-Aktion also einen großen, großen Topf und viele leere Marmelade-/Honig-/Gurkengläser. Das fertige Ratatouille wird dann ganz heiß in die sauberen Gläser gefüllt, gut verschlossen und zum Auskühlen auf den Kopf gestellt – so entsteht dann Vakuum. Das Ratatouille ist im Kühlschrank auf diese Weise bis zu 3 Monate haltbar.

Wir werden in den nächsten Wochen mehr „Immer wieder essen“-Rezepte posten und hoffen, dass auch ihr eine Freude damit habt :)

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Zutaten:

  • 3 Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen
  • 6 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 3 Karotten
  • 15 Tomaten
  • 5 gelbe Paprika
  • 5 EL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Thymian
  • Salz & Pfeffer

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Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einem großen beschichteten Topf in Öl anschwitzen.
  2. Zucchini, Paprika, Karotten, Aubergine und Tomaten ebenso in ganz kleine Würfelchen schneiden, beimengen und kurz anbraten.
  3. Anschließend das Tomatenmark hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Thymianblätter abschmecken.
  4. Etwa 1 Stunde mit Deckel leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

 

 

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4 Kommentare

  • Antworten Hetti rosenberg 06/11/2016 at 1:03 pm

    Hallo Anna, 1. bin ich begeistert von all deinen Rezepten. Alle, die ich nachgekeucht habe, waren wirklich köstlich.
    2. ich liebe ratatouille…… warum schnippelst du das Gemüse so klein? Hat das einen speziellen Grund, oder nur der Optik wegen?
    Noch viel Spaß Bein kochen
    Hetti

    • Antworten Anna 07/11/2016 at 6:41 pm

      Hallo liebe Hetti,

      vielen Dank für deine nette Nachricht! :)
      Also der Unterschied zwischen Ratatouille und Letscho ist eigentlich (zu großemTeil) die Art und Weise das Gemüse zu schneiden. Beim Letscho kann man ruhig größere Stückchen schneiden – beim Ratatouille sollte es in kleine Würfelchen geschnitten werden. Ist aber natürlich nicht zwingend sondern vielmehr Geschmackssache.

      Lass mich wissen ob’s dir dann auch so gut schmeckt wie uns ;)

      Alles Liebe aus Wien

      Anna

  • Antworten Carmen 06/11/2016 at 7:22 pm

    Find ich suuuper – das Rezept und das Prinzip dahinter! Danke :-)
    Liebe Grüße,
    Carmen von http://www.goodblog.at

    • Antworten Anna 07/11/2016 at 6:43 pm

      Liebe Carmen,

      vielen Dank – das freut mich sehr! Werde versuchen jetzt mehr Rezepte dieser Art zu posten – ist definitiv eine der praktischsten neuen Gewohnheiten bei uns zuhause ;)

      Alles Liebe
      Anna

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